Angeschaut haben wir uns an dem Tag (viel mehr haben wir nicht gehabt, auch wenn's über zwei Tage verteilt war) unglaublich viel. Unten auf dem Bild sieht man z.B. den Vasco-da-Gama-Turm.
Was wir uns nicht entgehen lassen wollten, war das Ozeaneum, das man auf dem unteren Bild links sieht.
Hingegangen sind wir über einen Steg, der über das Meer geführt hat. War voll schön...
Wie man sich denken kann, haben wir dort gaaanz viele Tiere gesehen. So fad wie es vielleicht klingt war es aber gar nicht, es waren ja immerhin verschiedene Meereslebewesen: Haie, Rochen, Quallen, Seesterne und...
Pinguine! Die waren voll süß und die haben ein wirklich schönes "Gehege" gehabt mit Wasserfall, Felsen und Schnee.
Das Viecherl war soo süß, obwohl ich zugeben muss, dass ich gar nicht genau weiß, was es eigentlich war. Ein Fischotter? Ein Bieber? Egal, der is einfach nur sooo cool auf dem Wasser gelegen.
Natürlich gab's auch eine tropische Zone, in der es einen kleinen Regenwald gegeben hat mit einer Hängebrücke, auf der man durch den Regenwald durchgehen konnte. Dabei hab ich Mike ganz schön mit der Frage erschreckt, ob's da denn Schlangen gibt.
Nach dem Ozeaneum sind wir mit dem Bus 1 Stunde ans andere Ende der Stadt gefahren, wo wir z.B. das Kloster Sao Vicente de Fora gesehen haben, das zum Weltkulturerbe gehört. Das war so riesig, dass ich es bei Weitem nicht auf ein Foto draufgebracht hab.
Auf keinen Fall entgehen lassen konnten wir uns natürlich den Torre de Belén, ein Wachturm, der zu den bekanntesten Wahrzeichen Lissabons und ebenfalls zum Weltkulturerbe gehört...
...und direkt am Atlantik liegt. Da haben Mike und ich zum ersten Mal den offenen Atlatik gesehen. Traumhaft!
Das Padrão dos Descobrimentos ist ein Denkmal am Ufer des Flusses Tejo, das als Andenken an die Seefahrernation Portugal erbaut wurde.
Als wir dann in unsere Jugendherberge wollten, mussten wir erfahren, dass sie unsere Betten an andere vermietet haben, weil wir um einiges später gekommen sind, als wir angekündigt hatten. Aber zum Glück waren die so freundlich und haben uns eine andere Jugendherberge besorgt. Ausklingen lassen wollten wir den ersten Tag bei einem schönen portugiesischen Essen. Naja, wie gesagt: wollten! Der Typ von der zweiten Jugendherberge hat uns ein Restaurant empfohlen, das portugiesisches Essen zu nicht zu hohen Preisen serviert. Teuer war es wirklich nicht, aber ein Reinfall nach dem anderen, weil wir ja die portugiesische Karte nicht verstanden haben. Ein paar Wortfetzen hab ich aus dem Spanischen ableiten können, aber das war's. Fischliebhaber Mike hat daher eine Fischsuppe bestellt und zum Hauptgang gab's für mich Leber und für Mike Niere, aber immerhin mit Pommes. Aber die Flasche Rotwein um 4 € hat immerhin toll geschmeckt...
Da wir am ersten Tag die abgelegeneren Orte im Osten und Westen der Stadt besucht haben, sind wir dann am zweiten Tag in der Innenstadt losgezogen und haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgeklappert.
Die berühmte Straßenbahnlinie 28 konnten wir auch nicht versäumen, da sind die Straßenbahnen nämlich die ganze Zeit durch das Altstadtviertel der Stadt gekurvt.
Das viele Grün ist kein Park, sondern die berühmte Avenida da Liberdade, eine Prachtstraße, die am Vorbild der Pariser Avenue des Champs-Elysées orientiert ist.
Über der Stadt thront das Castelo de Sao Jorge, eine Burgruine.
In der Innenstadt von Lissabon hat zum ersten Mal jemand versucht, mir auf offener Straße Drogen zu verkaufen - und dann gleich 5 verschiedene Personen! Das war einfach unglaublich. Und Mike war dann halt wieder mal spontan und hat einfach einen Drogendealer fotografiert. Der is uns dann ein Weilchen nachgegangen, ich hab wirklich schon Angst gehabt, denn man weiß ja nie, was der vorhat. Das Witzige war auch, dass überal rundherum total viele Polizisten waren, aber die haben sich gegenseitig wohl nicht gestört...
Neben den Drogendealern findet man in der Innenstadt auch den Personenaufzug Elevador de Santa Justa, der zwei Stadtteile verbindet (einer davon ist nämlich höhergelegen).
Die Kathedrale von Lissabon darf man sich natürlich auch nicht entgehen lassen, wenn man schon mal da ist, auch wenn man dazu mal ein kleines Stückchen bergauf durch die kleinen Gassen gehen muss.
Von dort oben hatte man dann einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und das Meer. Das hat sich wirlich gelohnt...
Auch die wunderschönen Gassen sieht man nicht überall. Ganz typisch für Lissabon (auch Porto) sind Häuser, die mit Fliesen verziert sind.
In der Innenstadt haben wir dann auch noch schnell gegessen, bevor wir zum Bahnhof mussten (sind nämlich mit dem Zug dann wieder von Lissabon nach Salamanca gefahren - 7 Stunden lang). Das Essen war echt gut und richtig billig, 5,50 € pro Kopf und Nase. Apropos Nase, da hab ich mir dann auch meinen ersten Sonnenbrand für heuer eingefangen, weil das Plätzchchen beim Essen gar zu sonnig war...
Ein Stückchen weiter von der Kathedrale haben wir dann Mandarinenbäume entdeckt. Die schauen in Echt noch viel toller aus als auf Fotos, die man immer sieht, obwohl meine Fotos eigentlich wirklich schön geworden sind.
Mike hat uns dann auch gleich mal eine Kostprobe besorgt, wozu er auf den Baum raufsteigen musste, weil die Mandarinen weiter herunten schon alles abgepflückt worden sind.